Addio Berlusconi!




Mario Rossi:
Bleibende Werte
Die politischen Verdienste des Silvio Berlusconi

broschiert: 15 × 10 cm, 96 S.
ISBN 978-3-8316-1583-4
4,80 Euro

Mario Rossi ist in Italien seit Jahrzehnten als politischer Kommentator
bekannt und geschätzt.

Mit diesem Werk würdigt er Silvio Berlusconis Beitrag zur politischen Kultur und bietet dem Leser viel Raum für eigene Gedanken.

Und läuft und läuft und läuft …!

Für alle die leider kein Exemplar von »Bis zum Äußersten« mehr ergattern konnten (bis auf wenige antiquarische Exemplare ist die gesamte Auflage ausverkauft, doch keine Sorge, eine E-Book-Ausgabe ist in Vorbereitung) eine gute Nachricht:

Auch mit seinem neuen Buch »Gigathlon changes your view« hat unser Autor Bennie Lindberg wieder ins Volle getroffen. Der Triathlet berichtet über seine Erfahrungen als eine der heraussagenden Persönlichkeiten des Schweizer Gigathlon.

Mit dem Gigathlon ist der Ausdauersport in neue sportliche Dimensionen vorgedrungen: Laufen, Biken, Inlinen, Schwimmen und Velofahren durch die atemberaubende Natur der Schweiz. Zwei Tage oder eine ganze Woche unterwegs und auf sich allein gestellt als Einzelner oder im Team.

Das ist das ultimative Abenteuer, freundschaftliches Miteinander und ein gigantisches Erlebnis, das unvergesslich bleibt.

Gigathleten schildern in diesem Buch ihre ganz persönlichen Erinnerungen und die Organisatoren des Mega-Events blicken zurück auf seine Anfänge. Darüber hinaus geben Ausdauer-Profis Single- und Couple-Teilnehmern nützliche Tipps für die technische, taktische und logistische Vorbereitung.

Trainigspläne für alle fünf Disziplinen, Hinweise zur Ernährung und ein Gigathlon-Knigge runden den Praxisteil ab.

Bennie Lindberg ist Gigathlon Man 2004, Master Internationales Marketing und Inhaber der Firma Ad Extremum. Als ehemaliger Triathlonprofi und Berufstrainer coacht er mit Leidenschaft Sportler aller Leistungsklassen, arbeitet international als Seminarleiter, Referent und Motivator. Seine langjährige Erfahrung im Spitzensport, als Veranstalter von Sport-Events und als Sportartikelhersteller machen ihn zu einem weltweit gefragten Experten, Berater und Marketing-Strategen. Lindberg ist Autor der Bücher «Bis zum Äussersten», «Nordic Walking Pur» und «Triathlontrainige für Berufstätige».

Sarah Koch, diplomierte Tourismus-Fachfrau und PR-Assistentin, ist eine begeisterte Ausdauersportlerin. Ihr Herz schlägt höher, wenn sie mit dem Bike einen Singletrail bergab rauscht, einen Gipfel mit Tourenski erklimmt oder auf Langlaufski durch das traumhafte Engadin skatet. Nachdem sie die organisatorische Seite des Gigathlons bei seiner ersten siebentägigen Austragung im Jahr 2002 als Praktikantin kennen lernte, war sie seit 2005 bei jeder Veranstaltung im Couple-Team aktiv und erreichte 2007 beim einwöchigen Gigathlon den dritten Platz. In den letzten Jahren hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht, arbeitet im Sommer als Bikeguide
und im Winter als Langlauflehrerin. Darüber hinaus ist sie Koordinatorin bei Gigathlon-Camps und gibt Inlinern und Bikern professionelle Tipps fürs Techniktraining.

Auch die Presse berichtet begeistert von diesem Buch:

»Der aufgewärmte Schweinebraten« von Tobias Steinberger

Tobias Steinberger
Der aufgewärmte Schweinebraten … und 19 weitere amüsante Leiden eines norddeutschen Bayern mit Berliner Wurzeln
19,5 × 12,5 cm, 70 S. broschiert, 2010
ISBN 978-3-8316-1476-9 · 9,80 Euro

»Wer Fahrrad fährt, lebt länger. Das zumindest ging mir durch den Kopf, als ich das letzte Mal auf der Waage stand. Ich habe eindeutig Übergewicht, ich habe einen Geländewagen vor der Tür stehen und ich habe ein tolles Fahrrad. Und was macht man, wenn man einen Spritschlucker fährt und ein teures Fahrrad im Keller stehen hat? Ja, genau: Man überwindet seinen inneren Schweinehund, steigt voller Überzeugung auf sein Rad und fährt einfach los.«

Tobias Steinberger schreibt frisch von der Leber weg: Geschichten aus dem Alltag. Geschichten, die uns allen widerfahren können. Geschichten, die jemand erlebt, der in einer Sackgasse wohnt, der jeden Tag seinem Job nachgeht, der mit seinem Bauchansatz kämpft, der sein Handy nur sporadisch benutzt und der an Allerheiligen auf den Friedhof geht.

Ob es um denkwürdige Kaffeevariationen geht oder um den siebzigsten Geburtstag seiner Tante. Der Autor entführt den Leser für ein paar kurzweilige Stunden in seine ganz eigene Gedanken- und Erlebniswelt.

Tipps vom PR-Experten Stefan Kaus

Hallo liebe Blog-Freunde,

heute habe ich die Ehre, Euch meinen guten Kumpel Stefan vorzustellen. Er ist PR-Experte und hat außerdem eine wunderbar sanfte Stimme.

Viel Vergnügen wünscht
Eure Blanca!

Link zu Stefan Kaus, myrmex public relations




Diebe! Die Gewinner stehen fest.

»Mein hartgesottener Ehrgeiz kann nicht ablassen von dieser Form. Nimmt man sie wirklich ernst, dann wird die Kurzgeschichte – das ist meine Meinung – zur schwierigsten aller Prosaformen, denn keine andere verlangt vom Autor so viel Disziplin.«

Dieses Zitat des US-amerikanischen Schriftstellers und Drehbuchautors Truman Capote macht deutlich, welch schwieriger Aufgabe sich die zahlreichen Autoren gestellt haben, als sie dem Aufruf von Literareon gefolgt sind, eine Kurzgeschichte zum Thema ›Diebe‹ zu verfassen: Spannend sollte sie sein, und den Leser an ihrem Höhepunkt staunen, schmunzeln oder schaudern lassen – hohe Ansprüche für einen derart kurzen Text.

Gestohlen wird in den Geschichten querbeet alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Bei der Auswertung der Beiträge schauten wir aber nicht nur klassischen Langfingern bei ihrer Arbeit über die Schulter. Auch Herzensdiebe mit den unterschiedlichsten Absichten begleiteten wir auf ihren Raubzügen, und Zeit- und Gedächtnisdieben waren wir immer dicht auf den Fersen. Die wirklich großen Fische, die uns dabei ins Netz gingen, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten, und so finden Sie im Wettbewerbsband die spannendsten und kreativsten Kurzgeschichten, die wir aus über allen Zuschriften ausgewählt haben.

Die Gelegenheit, im Rahmen des Wettbewerbs kreativ zu werden, machte in diesem Fall nicht nur Diebe, sondern vor allem richtig gute Literatur!

Aus über 600 Einsendungen haben wir 17 Geschichten für diesen Band ausgesucht und daraus die Preisträger bestimmt. Der 3. Preis wurde diesmal auf Beschluss der Jury zweimal vergeben.

Die Preisträger und ihre Texte:
1. Preis: Robert Christians | Rolf und die Rollmöpse
2. Preis: Detlef Scheiber | Die einsamen Diebe von Paris
3. Preis: Alexandra Florentine Hinz | Feuervögel und Sylvia Maria Zöschg | Der alte Mann

Weitere Buchpakete gehen an:
Stefan Valentin Müller | Du verlässt das Haus
Andrea Müller | Der Leierkastenmann
Hildegard Litterscheid-Ahlemeyer | Laura ist tot
Julia Wiesbeck | ICE 784
Nadja Hanselmann | Der eine Moment
Peter Reul | Ein neues Leben
Lothar Reusch | Die fast gestohlene Nacht

Übrigens – nach dem Wettbwerb ist vor dem Wettbewerb.
Infos zum nächsten Wettbewerb findet man unter www.kurzgeschichten-wettbewerb.de

Reif für die Insel. Unser neuer Kurzgeschichtenwettbewerb


Sind Sie reif für die Insel? Dann greifen Sie zur Feder oder hauen Sie in die Tasten! Literareon – der Verlag für Autoren hat seinen Kurzgeschichtenwettbewerb diesmal unter das Motto »Insel« gestellt. Dieser Wettbewerb findet nun schon zum zwölften Mal statt, das Thema bei der ersten Ausrichtung vor über 10 Jahren war übrigens ganz passend »Odyssee«. Wie immer sind attraktive Preise im Gesamtwert von über 1000 Euro ausgeschrieben und die besten Beiträge werden in einem Sammelband veröffentlicht. Der Einsendeschluss ist der 31. Mai 2011, die Teilnahmebedingungen kann man unter www.kurzgeschichten-wettbewerb.de finden oder telefonisch beim Verlag anfordern: 089-30779695. Übrigens: Ab sofort können Beiträge nicht nur per Briefpost als auch per E-Mail eingereicht werden.

Joschi in den Medien!

Vom Millionär zum Kinderbuchautor!

Achim Bubert aus der Nähe von Bad Segeberg traf vor 15 Jahren das große Los: Er hatte einen Sechser im Lotto und gewann damals fast 8 Millionen Mark. Leider hat er in den folgenden Jahren nur Ärger damit gehabt, sodass heute vom Gewinn nur noch Immobilien übrig geblieben sind. Mittlerweile hat er aber sein wahres Glück gefunden: Gemeinsam mit seiner Frau Petra schreibt er Kinderbücher über seinen Esel Joschi, und singt ein paar Songs …

Das Schicksal von Achim zeigt RTL am 21. Februar um 23:30 Uhr.

Aus:  Carsten Köthes Frühstücksclub-Blog



Zwergesel „Joschi“ wird zum Star

Klein Rönnau (ohe). Petra und Joachim Bubert staunten nicht schlecht, als vor zehn Jahren ein kleines Eselfohlen in ihrem Stall lag. „Uns hatte niemand gesagt, dass die Stute trächtig war, als wir sie vom Eselhof IA in Nessendorf kauften“, erzählt Joachim Bubert. Heute können sich die Buberts ein Leben ohne ihren „Joschi“ nicht mehr vorstellen. Viele tolle Sachen haben sie mit dem Langohr erlebt. In 23 Geschichten haben sie einige aufgeschrieben. Eine ist jetzt als Kinderbuch erschienen.

Der Zwergesel „Joschi“ beschützt darin zusammen mit seinen Freunden ein kleines Reh vor einem bösen Fuchs. Wolfram Schulz hat Joschis Abenteuer eindruckvoll illustriert. Der Technische Zeichner aus Bad Segeberg ist ein Schwager von Joachim Bubert.

„Joschi ist Kult“ schreibt eine Bloggerin in Biancas Bücher-Blog. Petra und Joachim Bubert möchten, dass Jung und Alt Spaß mit ihrem Esel „Joschi“ haben. So haben sie bereits eine Musik CD- produziert. Die Songs „Joschi-Twist“ und „Joschi will rocken“ sind darauf zu hören. Als Zugabe gibt es ein Instrumentalstück. „Dazu können die Kinder selbst singen“, meint Joachim Bubert. Kommt „Joschi“ weiter so gut an, wollen Wolfram Schulz, Petra und Joachim Bubert Joschi-Poster und -Kuscheltiere fertigen.

Aus: Basses Blatt online

Bitte habt ein Herz für kleine Tiere!

Leider passiert es viel zu oft, dass auch heute immer noch kleine Tiere leiden müssen, weil gedankenlose Layouter schlechte Typografie machen!


Dazu ein wichtiger Gastbeitrag:


Und natürlich kann man auch mal Comic Sans verwenden. Wenn es passt. Die Buch-Experten bei Literareon wissen, was sie tun und handeln verantwortungsbewusst. Sie machen nur gute Bücher und sorgen dafür, dass kleine Tiere nicht mehr leiden müssen.

Auf den Spuren der Kinder in der Brüdergemeine

Liebe Blog-Freunde,

vor ein paar Tagen hat uns ein erfreuliches Schreiben erreicht:

Christine Nack hat für den Südkurier eine sehr lesenswerte Besprechung des Buches »Am Anfang war Birlikon« unserer Autorin Karin Schiewe geschrieben:

Foto: Nack; Bildquelle: suedkurier.de

Auf den Spuren der Kinder in der Brüdergemeine

Königsfeld – Die Geschichte ist authentisch rekonstruiert mit Hilfe von Briefen und Lebensläufen, doch sie enthält fiktive und verfremdende Elemente. Manche Protagonisten tragen andere Namen als ihre Vorbilder, so dass sie nur von denen identifiziert werden können, die sie ohnehin kennen. 

Karin Schiewe hat ihr zweites Buch geschrieben, es heißt „Am Anfang war Birlikon“ und skizziert Lebensläufe, wie sie früher typisch für Kinder der Herrnhuter Brüdergemeine waren.
Birlikon ist ein Ort in der Schweiz, der in Wirklichkeit anders heißt und Ausgangspunkt für die Spurensuche im verwobenen Schicksalsgeflecht von Mitgliedern der evangelischen Freikirche ist. Die Autorin hat beim Stöbern in der „Schreckenskammer“, wie das Arbeitszimmer ihres Freundes Leonhard von dessen Söhnen genannt wird, eine umfangreiche Briefesammlung entdeckt. Sie stammt vom Großvater ihres Freundes und enthält zeitgeschichtliche Kostbarkeiten und Kuriosa, Heiteres und Trauriges.

Lesen Sie hier weiter im Südkurier

Die Literareon Lyrik-Bibliothek

»Poesie ist Wahrheit, die in Schönheit wohnt«, pries der schottische Schriftsteller Robert Gilfillan sein literarisches Lieblingsgenre. Auch heute noch übt Lyrik große Faszination aus. Wie kein anderes literarisches Genre vermag sie es, auf kleinem Raum viel zu sagen. Mal laut, mal leise, mal ernst, mal heiter, mal umfassend, mal bruchstückhaft erzählt sie eine Geschichte, beschreibt ein Gefühl oder einen Gedanken, hält einen Eindruck oder flüchtigen Moment fest. Gleichzeitig schaffen es Gedichte, große Gefühle auszulösen, ihre Leser zum Weinen oder zum Lachen zu bringen, zu schockieren und zu rühren. Sie können nachwirken oder gleich wieder verfliegen, einen nachdenklich stimmen oder verständnislos zurücklassen.

Diese Stärke der Lyrik ist der Grund dafür, dass sie niemals eine überholte literarische Ausdrucksform sein wird, auch wenn ihr das mit Blick auf die allgegenwärtige Prosa oft vorausgesagt wird. Der beste Beweis dafür sind die zahlreichen Einsendungen, die wir jedes Jahr im Rahmen unserer Lyrik-Bibliothek erhalten. Sie beweisen außerdem, wie vielseitig Lyrik sein kann. Auch der vorliegende Band enthält wieder ein buntes Potpourri, das Poetinnen und Poeten unterschiedlichen Hintergrunds kreierten. Dabei haben die Weisen und Erfahrenen ebenso zur Feder gegriffen wie unerfahrene Jungspunde. Sie versuchten sich in verschiedenen Genres, mal in klassischer, mal in moderner oder experimenteller Form. Ebenso vielfältig wie die äußere Gestalt der Gedichte ist auch ihr Inhalt. Die verarbeiteten Themen reichen von Liebe und Tod, Mut und Angst, Hoffen und Zweifeln bis hin zu Humorvollem und dem Sinn des Lebens selbst. Unser Anspruch ist es, diese Mannigfaltigkeit einzufangen und unverfälscht wiederzugeben.


Sexualbegleitung

Hallo liebe Blog-Freunde,

heute habe ich einen interessanten Beitrag unseres Autors Gerhard Köber, der bei uns den erotischen Lyrikband »Durst« bei uns veröffentlicht hat.

Gerhard Köber
Durst · Erotische Gedichte
19 × 12 cm, 50 S. broschiert, 2010
ISBN 978-3-8316-1449-3
9,80 Euro


Gerhard Köber schreibt uns:

»Ich könnte mir vorstellen, dass Sie nicht besonders viele schwerbehindere Dichter verlegen, die erotische Lyrik schreiben.

Im August diesen Jahres war ich Teil einer Ö1-Radioreportage zum Thema Sexualbegleitung für Menschen mit Behinderung. Dort wurde auch mein Buch erwähnt. Ich habe den Radiobeitrag mit Hilfe einiger Fotos zu einem kleinen Video verarbeitet und bei Youtube hochgeladen.«




Literareon auf der Münchner Bücherschau

Neben den großen Buchmessen Frankfurt und Leipzig ist Literareon immer wieder auf regionalen Ausstellungen vertreten, wie – beispielsweise in diesem Jahr – auf der Münchner Esoterik-Messe, der BuchBasel und der Münchner Bücherschau, die diesmal im Rahmen des Münchner Literaturfestes stattfindet. Gerade die Münchner Bücherschau ist eine außergewöhnlich attraktive Möglichkeit zur Buchpräsentation: Sie ist 18 Tagen lang jeweils 15 Stunden für das Publikum geöffnet; der Eintritt ist frei und der Veranstaltungsort – das Münchner Kulturzentrum Gasteig – sehr gut besucht.

Auf der Münchner Bücherschau stellen wir interessante Neuerscheinungen ebenso vor, wie bewährte Klassiker aus dem Programm unserer Verlage Utz und Literareon:

Von Hans-Jochen Vogel präsentieren wir den Band »Maß und Mitte bewahren Reden des Münchner Oberbürgermeisters 1960–1972«. Die in diesem Buch veröffentlichten Reden dokumentieren die Bemühungen, die gewachsenen Besonderheiten Münchens zu bewahren und gleichzeitig dem Fortgang der urbanen Entwicklung genügend Raum zu geben. Stichworte hierfür sind u.a. die erfolgreiche Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 1972, der Ausbau von U- und S-Bahn, die Eröffnung des Mittleren Rings und der Fußgängerzone. Der Blick zurück in die Zeit der »Ära Vogel« macht eindrucksvoll deutlich, wie markant und nachhaltig die damaligen Entscheidungen und Maßnahmen das Gesicht Münchens bis heute prägen.

Der Volkswirt Konrad Stopp stellt in »Zukunftsmodell Sozialstaat. Ein Plädoyer für mehr Wohlstand« Bausteine für die Erhöhung der Kaufkraft durch Vermehrung des Vermögens aller Staatsbürger sowie eine gerechtere Verteilung des Produktionsfaktors Arbeit für jeden Arbeitswilligen auf. Stopps Ziel ist es, alternative Vorschläge für längst notwendige Reformen in verständlicher Form und anhand von Modellen und konkreten Berechnungen zu unterbreiten. So schafft eine Regelarbeitszeit von 35 Wochenstunden mehr Freizeit für den Einzelnen und neue Arbeitsplätze.

»Wenn ich eine Seite von Kant lese, wird mir zumute, als träte ich in ein helles Zimmer«, soll Goethe zu Schopenhauer gesagt haben. Doch die erste Lektüre der philosophischen Texte fällt oft schwer: Womit beginnen, wo steht das Wichtigste und worum geht es in den einzelnen Texten eigentlich? Mit »Von Kant bis Nietzsche – Schlüsseltexte der klassischen deutschen Philosophie« bietet Nikolaus Knoepffler Oberstufenschülern, interessierten philosophischen Laien und Studierenden einen einfachen Zugang zu wichtigen philosophischen Texten von Kant bis Nietzsche.

Gedenken ist öffentlich gestaltete Erinnerung. Öffentliche Erinnerung ist Bestandteil der politischen Kultur. Dazu bedarf es Gedenkstätten und Denkmälern, die uns inmitten unseres Alltags begleiten und dazu auffordern, aus der Geschichte zu lernen. Die dreibändige Dokumentation »Mit der Geschichte leben. Mahnmale, Gedenkstätten, Erinnerungsorte für die Opfer des Nationalsozialismus in München 1933–1945« von Helga Pfoertner bietet einen detaillierten Überblick dazu. Zugleich dient sie als Nachschlagewerk und kann als thematischer Stadtführer genutzt werden, da der Weg zu den Erinnerungsorten erklärt ist.

»Im Bett lag ich ganz ruhig, mit den Händen über der Bettdecke nach vorne gestreckt. Mein einziger Gedanke war: ›Es wird bald alles gut werden.‹ Ich war schon immer ein Optimist.« Völlig unerwartet trifft Stanko Jeraj die Diagnose: Herzinfarkt. Über ein Vierteljahrhundert später, beschreibt er in »Herzinfarkt! – 26 glückliche Jahre danach« seine Geschichte aus der Retrospektive. Offen und ehrlich erklärt er die Gefühle eines Betroffenen während und nach dem Infarkt. Ein Herzinfarkt als Chance – Stanko Jeraj zeigt, wie der Tief- zum Wendepunkt werden kann.

Karin Bohr-Jankowski spricht in ihrem einfühlsamen Erfahrungsbericht »Coco in Forcalquier oder: Lebensfreude trotz Alzheimer« über die Höhen und Tiefen, Ängste und Hoffnungen von Alzheimerpatienten und deren Angehörigen. Margaret, die zusammen mit ihrer Katze Coco auf dem Anwesen der Autorin Urlaub macht und deren Mutter und Grossmutter bereits an Alzheimer litten, erfährt am eigenen Leib, was diese Krankheit bedeutet. Erfrischend ehrlich und sehr alltagsnah erfährt der Leser nützliche und manchmal auch amüsante Tipps zum Umgang mit Alzheimer.

Orientierung finden im Bereich der alternativen Medizin? Sich für einen neuen Weg entscheiden, um endlich gesund zu werden? »Neue Wege. Erste Begegnungen mit energetischer Medizin« von Dr. med. Gerhilde Gabriel erläutert therapeutische Methoden der energetischen Medizin grundlegend, so dass interessierte Laien einen guten Gesamtüberblick gewinnen können.

Menschen verschiedenster Herkunft stehen bei »Ich lebe das Leben« von Otto Mathis im Mittelpunkt der kurzen Schilderungen persönlicher Erlebnisse aus aller Welt. Die kurzweiligen Impressionen geben auf unterhaltsame Weise Einblick in fremde und bekannte Mentalitäten und Gepflogenheiten, lassen uns schmunzeln oder regen zum Nachdenken an.

Ausgehend vom 1819 geborenen Bandweber Eberhard, über ihre eigene Jugend in Traunstein und ihre Ehe bis hin zur Geburt ihrer Enkelkinder erzählt Sigrid Burg in »Jedes Leben – ein Roman. Chronik einer (fast) normalen Familie« die Geschichte ihrer Familie. Mit einer guten Portion Humor und sicherem Gespür für unterhaltsame Details, anschaulich und entwaffnend ehrlich schildert sie die abwechslungsreichen Familienbeziehungen zwischen unversöhnlichem Streit und großer Liebe.

»Nur Splitter sind die Erinnerungen, nichts Vollständiges, sie splittern sich auf, wenn ich über sie verfügen will.« Enrico Danieli setzt sich in seinen beiden Werken »Splitter I« und »Splitter II« kunstvoll, nüchtern und mit einem Hauch von Sarkasmus mit seinen direkten Erfahrungen als Arzt zwischen Leben und Tod auseinander. Seine Arbeit vergleicht er mit der eines Schiffskapitäns, der dem Wetter ergeben auf den Wogen des Meeres schaukelt. Die Natur dient ihm als Referenz- und Angelpunkt; sie ist Anfang und Ende, Leben und Tod in einem. Paradoxa und Antithesen durchziehen die Phrasen mit denen er die Melancholie, die uns alle umgibt, beschreibt.

Georg Jurk: »Auf dem Weg zum Hotelier«. In den Wirren der 30er Jahre erlebt Marian Jurk den Übergang von seiner Jugend ins Erwachsenenleben und muss sich schließlich mit den Kriegsgeschehnissen, die sein Leben in neue Bahnen leiten, auseinandersetzen. Wie fast alle Potsdamer Jungs ist auch er bis zu seiner Lehre zum Hotelfachangestellten in der Hitlerjugend. Durch seinen Fleiß findet er bald eine Stelle in einem Pariser Kasino, in dem er sich beweisen kann und ein Leben voller Leidenschaft führt. Als seinen Vorgesetzten jedoch bekannt wird, dass er unehelich Vater wird, wird er an die Front zwangsversetzt und seinem Schicksal überlassen. Schließlich kommt  auch für ihn nach dem Krieg die »Stunde Null«, die neue Chancen und Wege eröffnet …

Von Sonja Gorny stellen wir den sensiblen Lyrikband »Frei – inmitten von Rosen und Dornen. Und manchmal dem Himmel so nah« vor: »Langsam, langsam, Schritt für Schritt hast / du dich mir gezeigt. / Nun brenne ich lichterloh, sehne mich so. / Stilles Schweigen, erbarmungslose Ruhe. / Mein Verstand sagt nein. / Dennoch, im innersten Winkel meines Herzens, steht es geschrieben: / Du bist mein Mann. / Dich werden unsere Kinder immer lieben.

Ilse Schwarz präsentiert ihr Gesamtwerk bei Literareon: Die Lyrikbände »Lichtblicke« und »Sonne und Schatten« und die Kinder- und Jugendbücher » Kobold Quirlchen und andere Geschichten und Gedichte«, »Kater Oskar« und »Kriegsjahre – Kinderjahre«. In »Kriegsjahre – Kinderjahre« führt Ilse Schwarz ihre Leser durch einen Reigen bunter Erinnerungen, wie ihn nur das Leben selbst schreiben kann. Da gibt es Zeiten unbeschwerter Heiterkeit, geprägt von der Wärme und dem Zusammenhalt einer Großfamilie. Und es gibt sorgenvolle Jahre voller Entbehrungen und Nöte, die mit den Wirren der beiden deutschen Kriege über das Land ziehen. Das Buch enthält Erinnerungen und Gedichte, geboren aus persönlichen Erlebnissen in einer deutsch-deutschen Geschichte.

Petra und Hans-Joachim Bubert stellen das sympathische Bilderbuch »Joschi und der Fuchs« vor, für das Wolfram Schulz wunderschöne Illustrationen beigetragen hat: Der Zwergesel Joschi ist frech, tollpatschig und ein bisschen eingebildet. Auf dem Bauernhof spielt er den anderen Tieren gerne Streiche und ärgert den Bauern. Immer wieder erleben Joschi und seine Tierfreunde neue Abenteuer. Als sich eines Tages ein kleiner Rehbock auf den Hof verirrt, stellt sich heraus, dass Joschi auch sehr liebevoll und hilfsbereit ist. Das Buch gibt es auch in einer Ausgabe mit Musik-CD (Der Joschi-Twist!).

Die Münchner Bücherschau im Gasteig (U-Bahn Rosenheimer Platz) ist vom 18. November bis 5. Dezember 2010 täglich von 8 bis 23 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.